Keller-Glanzschnecke
Gartenbewohner und nicht golden angemalt. Diese kleine Schnecke mach sich sehr nützlich im Garten - sie frisst auch die Gelege der Nacktschnecken... Die Keller-Glanzschnecke (Oxychilus cellarius) ist eine Landschnecke aus der Familie der Glanzschnecken (Oxychilidae); diese Familie gehört zur Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora). Sie ist vor allem im Kulturgelände recht häufig anzutreffen. Das Gehäuse ist fast scheibenförmig mit leicht gewölbten Gewinde. Es misst 9-11 mm, selten auch bis 14 im Durchmesser. Es hat 5,5 bis 6 Windungen, die mäßig zunehmen. Der Nabel ist trichterförmig und offen. Die Oberfläche ist fast glatt und glänzend. Lediglich schwache Anwachslinien sind ausgebildet. Die Oberseite des Gehäuses ist grau gelblich, die Unterseite wesentlich heller und gelblich. Der Körper ist graublau, der Fuß hellgrau. Seltener ist das gesamte Gehäuse hellgelb; dann ist auch der Körper des Tieres hellgelb. Die Art kommt in Laubwäldern unter dem Laub und in Gesteinsschutt vor. Sehr häufig ist die Art aber auch im Kulturland unter Ziegelschutt, in feuchten Kellern, moderndem Holz und Abfallhaufen, auch in Höhlen. Die Art ist überwiegend carnivor und frisst andere Schnecken und deren Eier. Sie frisst auch die Eigelege von größeren Nacktschnecken wie z. B. der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris). Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über West-, Mittel- und Nordeuropa. Die östliche Verbreitungsgrenze verläuft durch Polen und die Slowakei. Sie fehlt bereits in Ungarn. In Skandinavien ist sie auf die Küstengebiete beschränkt. Sie ist inzwischen fast weltweit verschleppt worden. [Wikipedia]