Hollerbusch
Der Schwarze Holunder wächst als Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 11 Meter. Die Steiermark ist mit 1400 Hektar Holunderanbaufläche das größte Anbauzentrum Österreichs und Europas. Die zunächst roten Holunderbeeren, auch Fliederbeeren genannt, sind eigentlich Steinfrüchte und reifen von August bis September. Einst verwendete man sie zum Färben von Haare und Leder, den Saft zum Färben von Rotwein. In der Lebensmittel- und Textilindustrie wird der violette Farbstoff wieder vermehrt eingesetzt, in der Pflanzenheilkunde finden Beeren (reich an Vitamin B und C), Saft, Rinde und Blüten ihre Verwendung. Nicht außer acht zu lassen ist der Schwarze Holunder auch in der Küche. Bei dem Gedanken an Hollerküchel läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen, Getränke werden verfeinert (Quelle: wikipedia). Dieser Hollerbusch wächst in Puchheim bei München.